U-KW-DWR-DE-2005

Referenzen

# 1 ÖKO 1994

Metadaten

Datenqualität mittel (sekundäre/abgeleitete Daten)
Dateneingabe durch Lothar Rausch
Quelle Öko-Institut
Review Status kein Review
Letzte Änderung 04.09.2011 15:37:18
Sprache Deutsch
Ortsbezug Deutschland
Technologie Nuklear-Prozesse
Technik-Status Bestand
Zeitbezug 2005
Produktionsbereich 40.11 Elektrizitätserzeugung
SNAP Code 0 nicht zugeordnet
GUID {0BB6D79D-8E50-40B5-8F7C-596AB7D10806}

Verknüpfungen

Produkt liefernder Prozess Bedarf   Transport mit Länge
Hauptinput
Uran-angereichert Fabrik\Uran-BE-DE-2005    
Hilfsmaterial
Wasser (Stoff) Xtra-generisch\Wasser 2,18160*103 kg/MWh
Aufwendungen zur Herstellung
Stahl Metall\Stahl-mix-DE-2005 100,00000 kg/kW
Zement Steine-Erden\Zement-DE-2005 700,00000 kg/kW
Hilfsenergie
mechanische Energie Dieselmotor-DE-2005 1,0000*10-3 MWh/MWh
Hauptoutput
Elektrizität

Kenndaten

Leistung 1,25000*106 kW
Auslastung 6,50000*103 h/a
Lebensdauer 30,000000 a
Flächeninanspruchnahme 180,000*103
Beschäftigte 262,00000 Personen
Nutzungsgrad 33,000000 %
Leistung von 625,000*103 bis 2,50000*106 kW
Benutzung von 3,00000*103 bis 8,00000*103 h/a

Direkte Emissionen

Müll-atomar (hochaktiv) 4,0000*10-3 kg/MWh

Kosten

Investitionskosten 2,87897*109 2,30318*103 €/kW Maschinenbau
Summe 2,87897*109 2,30318*103 €/kW
Kapitalkosten 255,731*106 €/a 31,475*10-3 €/kWh
Fixe Kosten 86,3691*106 €/a 10,630*10-3 €/kWh Erbringung von unternehmensbezogenen Dienstleistungen
Variable Kosten 46,5550*106 €/a 5,7299*10-3 €/kWh Erbringung von unternehmensbezogenen Dienstleistungen
Brennstoff-/Inputkosten (Uran-angereichert) 106,075*106 €/a 13,055*10-3 €/kWh
Summe 494,730*106 €/a 60,890*10-3 €/kWh

Kommentar

Druckwasserreaktor (DWR) der "Baureihe 80", mögliche Änderungen (Hochabbrand, MOX-Brennelemente) wurden außer Betracht gelassen. Als Hilfsenergie wird ein Notstromdiesel berücksichtigt. Zwischen- und Endlagerung der Brennelemente sowie Abriß der Anlage und Lagerung der entstehenden Reststoffe sind nicht einbezogen, da hierzu keine verläßlichen Daten vorliegen. Die Lebensdauer wurde in Anlehnung an andere Kraftwerke als "ökonomische" Lebensdauer festgelegt. Durch (erhebliche) Nachrüstungen könnte diese verlängert werden. Die Investititonskosten wurden unverändert aus #1 übernommen (ohne Preissteigerung), da aus Konkurrenzgründen eine reale Kostensenkung bei der Fertigung zu erwarten ist. Die nuklearen Externalititäten sind als "Merkwert" über den anfallenden Atommüll (= Reservoir für Spaltprodukte) abgebildet, der mit 4 g/MWh angenommen wurde (bei 30 t Schwermetall pro Reaktorjahr). Weiterhin wurde ein Kühlturmbetrieb mit nasser Rückkühlung angenommen (Wasserbedarf nach eigener Schätzung).