Chem-Anorg\Flußsäure-DE-2000

Referenzen

# 1 Ullmann 1988
# 2 ESU/PSI/BEW 1996

Metadaten

Datenqualität mittel (sekundäre/abgeleitete Daten)
Dateneingabe durch Wolfgang Jenseit
Quelle Öko-Institut
Review Status Review in Arbeit
Review durch Wolfgang Jenseit
Letzte Änderung 10.08.2011 03:16:42
Sprache Deutsch
Ortsbezug Deutschland
Technologie Chemie - Prozesse
Technik-Status Bestand
Zeitbezug 2000
Produktionsbereich 24.13 Herstellung von sonstigen anorganischen Grundstoffen und Chemikalien
SNAP Code 4.4 Prozesse in der anorganischen chemischen Industrie
GUID {0E0B272F-9043-11D3-B2C8-0080C8941B49}

Verknüpfungen

Produkt liefernder Prozess Bedarf   Transport mit Länge
Hauptinput
Flußspat Xtra-Abbau\Flußspat-DE-2000    
Hilfsmaterial
Schwefelsäure Chem-Anorg\Schwefelsäure-2000 2,5000000 kg/kg
Hilfsenergie
Prozesswärme Öl-schwer-Kessel-DE-2000 694,44*10-6 MWh/kg
Hauptoutput
Flußsäure

Kenndaten

Leistung 1,0000000 t/h
Auslastung 5,00000*103 h/a
Lebensdauer 20,000000 a
Flächeninanspruchnahme 0,0000000
Beschäftigte 0,0000000 Personen
Nutzungsgrad 51,280000 %
Leistung von 10,000*10-6 bis 1,00000*109 t/h
Benutzung von 1,0000000 bis 8,76000*103 h/a

Direkte Emissionen

SO2-Äquivalent 700,27*10-6 kg/kg
SO2 300,00*10-6 kg/kg
HF 250,00*10-6 kg/kg
Produktionsabfall 3,7000000 kg/kg

Kosten

Brennstoff-/Inputkosten (Flußspat) 2,08849*103 €/a 417,70*10-6 €/kg
Summe 2,08849*103 €/a 417,70*10-6 €/kg

Kommentar

Flußsäureherstellung; Flußsäure wird fast ausschließlich durch Aufschluß von Flußspat (CaF2) mit Schwefelsäure nach folgender Gleichung gewonnen: CaF2 + H2SO4 => CaSO4 + 2 HF Die endotherme Reaktion wird in einem von außen beheizten Drehrohrofen durchgeführt. Die Daten gelten für EU-Länder Anfang der 90er Jahre. Allokation: keine Genese der Kennziffern Die Kennziffern pro Tonne Flußsäure für den Einsatz von Flußspat (1950 kg) und Schwefelsäure (2500 kg), sowie für die Emissionen an Schwefeldioxid (0,3 kg) und Fluorwasserstoff (0,25 kg) basieren alle auf #2 . Die Werte für Flußspat (CaF2) und Schwefelsäure sind aufgrund eines systematischen Fehlers (Fehler in der stöchiometrischen Bilanz) in der Orginalquelle gegenüber #2 halbiert. Die Angabe für den Produktionsabfall (Calciumsulfat) stammt von #1. In #2 finden sich keine Angaben zum Energieeinsatz für die eigentliche Flußsäureherstellung im Drehrohrofen. Die Autoren betonen jedoch, daß dieser relevant ist. In #1 ist der Wärmebedarf der endothermen Reaktion mit 100 kJ pro 2 mol HF (40g) angegeben. Für GEMIS wird daher ein Energieeinsatz (Heizöl S) von 2500 MJ/t Flußsäure für den Drehrohrofen angesetzt.