Steine-Erden\Zement-DE-2020

Referenzen

# 1 Ellerbrok 1994
# 2 VDZ 1996
# 3 Hantsche 1993

Metadaten

Datenqualität mittel (sekundäre/abgeleitete Daten)
Dateneingabe durch Uwe R. Fritsche
Quelle Öko-Institut
Review Status Review in Arbeit
Review durch Wolfgang Jenseit
Letzte Änderung 01.06.2010 23:17:07
Sprache Deutsch
Ortsbezug Deutschland
Technologie Baustoffe - Herstellung und Verarbeitung
Technik-Status Neu
Zeitbezug 2020
Produktionsbereich 26.51 Herstellung von Zement
SNAP Code 3.3.11 Zement
GUID {25EB12F5-7A9B-425D-AC38-AAFE68C10831}

Verknüpfungen

Produkt liefernder Prozess Bedarf   Transport mit Länge
Hauptinput
Zement-Klinker Steine-Erden\Zement-Klinker-DE-2020    
Hilfsenergie
Elektrizität Netz-el-DE-Verteilung-NS-2020 90,278*10-6 MWh/kg
Hauptoutput
Zement

Kenndaten

Leistung 1,0000000 t/h
Auslastung 5,00000*103 h/a
Lebensdauer 20,000000 a
Flächeninanspruchnahme 0,0000000
Beschäftigte 0,0000000 Personen
Nutzungsgrad 100,00000 %
Leistung von 10,000*10-6 bis 1,00000*109 t/h
Benutzung von 1,0000000 bis 8,76000*103 h/a

Direkte Emissionen

Kosten


Kommentar

Mahlen von Klinker: Die Weiterverarbeitung des Klinkers besteht zum größten Teil aus dem Mahlen und Konditionieren des Klinkers. Dabei wird entsprechend den Zementsorten der Anteil der Zuschlagsstoffe mit gemahlen. Die Sorten unterscheiden sich lediglich hinsichtlich der Art und der Menge der Zuschlagsstoffe. Die in dieser Bilanz verwendete Literatur bezieht sich auf Deutschland zu Beginn der 90er Jahre (#2, #3). Bilanziert wird nur Portlandzement. Dieser macht ca 75 % der gesamten Zementproduktion aus. Die Datenqualität ist als hinreichend gut anzusehen. Genese der Daten: Massenbilanz - Es wird davon ausgegangen, daß es während des Mahlprozesses nicht zu Massenverlusten kommt. Bezogen auf die Tonne gemahlenen Portlandzements müssen daher 1000 kg Vorprodukte eingesetzt werden. Portlandzement werden in der Regel ca. 4 % Gips zugegeben. Bezogen auf eine Tonne Portlandzement werden daher nur 960 kg/t gemahlener Klinker und 40 kg Gips benötigt. Der Gips wird in GEMIS nicht bilanziert. Energiebedarf: In den Jahren von 1960 bis 1985 stieg nach #1 der elektrische Energieaufwand von 80 auf 110 kWh/t an. Seitdem stagniert der Energiebedarf. Das ist auf die höheren Anforderungen an die Qualität des Produktes zurückzuführen, so daß trotz effizienterer Mahltechnik der Energiebedarf stieg bzw. derzeit stagniert. Nach Angaben von #2 lag der elektrische Energieverbrauch der Zementherstellung 1994 bei 108 kWh/t respektive 390 MJ/t Zement. Diese Angabe umfaßt sowohl die Mahltrocknung der Rohmaterialien als auch Feinstmahlung des Klinkers. Für die Feinstmahlung ergibt sich somit ein Energiebedarf nach Abzug des Energieverbrauchs der Mahltrocknung von ca. 325 MJ/t Zement. Dieser Wert wird in GEMIS übernommen. Prozessbedingte Luftemissionen: Da von keinen Massenverlusten ausgegangen wird, sind keine staubförmigen Emissionen zu bilanzieren. Weitere prozessbedingte Luftemissionen sind nicht denkbar. Wasserinanspruchnahme: Der Prozess des Aufmahlens der Zementbestandteile verläuft trocken. Es wird daher kein Wasser in Anspruch genommen. Abwasserinhaltsstoffe: Der beschriebene Prozess verläuft abwasserfrei. Reststoffe: Es fallen keine Reststoffe an, die nicht wieder in den Prozess eingebracht werden können. Demnach werden keine Reststoffe bilanziert.